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Um Kies wirtschaftlich abbauen und verwerten zu können, muss er natürlich zuerst einmal entstanden sein. Dies geschah im Bereich Gilching in der geologischen jüngsten Zeit, dem Quartär. Gemeint ist damit der Zeitraum von heute bis ca. 1 Million Jahre zurück. Konkret entstanden die in Gilching nutzbaren Kiese vor ca. 20-30.000 Jahren zur Hochwürmeiszeit, in der durch das Zusammenspiel von Gletschern und deren Schmelzwasserflüssen das Gesteinsmaterial abgetragen, gerundet und schließlich abgelagert wurde.
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Abbau
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 Verladung mit Radladern
Der Trockenabbau erfolgt nach dem Abräumen des Oberbodens nahezu ausschließlich mit Radladern, die das gewonnene Rohmaterial entweder |
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Der Abbau erfolgt momentan in zwei Gebieten, einmal im Bereich des Werkes an der Weßlinger- bzw. der Talhofstr. und etwa zwei Kilometer entfernt im Ortsteil St.Gilgen nahe der BAB 96. Während im Bereich des Werkes sowohl trocken als auch nass abgebaut wird, ist in St. Gilgen nur Trockenabbau möglich.
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 Rohkiesanlieferung ans Werk
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 Kiesgewinnung mit Schwimmbagger
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auf LKW´s laden oder eine Förderbandanlage beschicken, so dass der Kies zur Aufbereitung in das Werk gelangt.Die Nassgewinnung im Grundwasserbereich erfolgt mittels eines Schwimmgreifers, der bis zu einer geologischen Barriere, die den ersten vom zweiten Grundwasserleiter trennt, in eine Tiefe von ca. 16 m abbauen kann. Über Schwimmförderbänder gelangt das Material an Land und kann weitertransportiert werden.
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